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Weniger Klicks trotz guter Platzierung: was die KI-Übersichten in Google für Schweizer KMU bedeuten

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Seit Oktober 2025 gibt es den KI-Modus von Google auch in der Schweiz, die KI-Übersichten schon länger. Viele Betriebe sehen es in der Search Console: Die Einblendungen steigen, die Klicks nicht. Das ist kein Fehler Ihrer Website. Es ist eine neue Spielregel.

7 Min. LesezeitVeröffentlicht 10/2026LMMeier

Wer heute «Was kostet eine Umzugsreinigung?» in Google tippt, bekommt oft zuerst einen Absatz von Googles KI, mit einer Spanne, ein paar Faustregeln und drei, vier Quellen. Erst darunter folgen die klassischen Ergebnisse. Viele Suchende haben ihre Antwort dann schon und klicken nicht mehr. Für Betriebe, die bisher mit Ratgebertexten Besucher geholt haben, sinkt die Zahl der Klicks spürbar, obwohl die Platzierung gleich bleibt.

Welche Suchanfragen verlieren und welche nicht

Betroffen sind vor allem allgemeine Wissensfragen: «Wie oft Fenster reinigen?», «Was ist Balayage?», «Wie lange hält ein Gartenzaun?». Hier liefert die KI eine Zusammenfassung, und der Klick fällt weg.

Kaum betroffen sind Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht und Ort: «Coiffeur Baar», «Malerbetrieb Zug Offerte», «Restaurant Cham Mittagsmenü». Dort zeigt Google weiterhin die Karte mit den Unternehmensprofilen und die lokalen Ergebnisse. Genau diese Anfragen bringen Aufträge, und genau auf sie sollte ein KMU seine Energie lenken.

Die gute Nachricht: In der KI-Antwort genannt werden ist möglich

Die KI-Übersicht verlinkt ihre Quellen. Wer dort als Quelle erscheint, bekommt zwar weniger, aber deutlich interessiertere Besucher: Sie haben die Grundfrage schon beantwortet und suchen jetzt jemanden, der es macht. Wie Ihr Betrieb auch in ChatGPT, Perplexity und Co. vorkommt, haben wir in Wenn der Kunde zuerst ChatGPT fragt ausführlich beschrieben. Für Google gilt im Kern dasselbe.

Sieben Anpassungen, die jetzt wirken

1. Die Antwort in den ersten zwei Sätzen

Beginnen Sie jeden Abschnitt mit der direkten Antwort, nicht mit einer Einleitung. «Eine Umzugsreinigung für eine 3,5-Zimmer-Wohnung kostet in Zug zwischen CHF 900 und CHF 1’400.» Solche Sätze übernimmt eine KI gern, mit Quellenangabe.

2. Eigene Zahlen statt Allgemeinplätze

Allgemeines Wissen kann Google selbst zusammenfassen. Was es nicht kann: Ihre Preise, Ihre Wartezeiten, Ihre Erfahrung aus 300 Aufträgen. Konkrete, eigene Angaben sind der Grund, warum eine Quelle zitiert wird.

3. Häufige Fragen als echte Fragen

Ein Abschnitt «Häufige Fragen» mit den Fragen, die Ihre Kunden am Telefon stellen, ist das ideale Futter für KI-Antworten, und für Menschen, die schnell eine Antwort wollen.

4. Ort und Leistung auf jeder Seite

«Fensterreinigung in Baar, Zug und Cham» statt «Unsere Dienstleistungen». Wer sucht, sucht lokal; die KI ebenso.

5. Das Google-Unternehmensprofil pflegen

Für lokale Anfragen zieht Google die Angaben aus dem Unternehmensprofil: Öffnungszeiten, Bewertungen, Fotos. Wie Sie es richtig aufsetzen, steht in Google-Unternehmensprofil im Kanton Zug, wie Sie zu mehr Bewertungen kommen in Mehr Google-Bewertungen bekommen.

6. Strukturierte Daten

Maschinenlesbare Angaben zu Firma, Adresse, Preisen und Fragen helfen Google, Ihre Seite richtig einzuordnen. Bei unseren Websites ist das Standard, bei vielen Baukasten-Seiten fehlt es.

7. Anders messen

Klicks allein zeigen nicht mehr, ob die Website arbeitet. Zählen Sie Anfragen, Anrufe und Terminbuchungen. Wie das ohne grossen Aufwand geht, steht in Messen statt raten.

Was Sie nicht tun sollten

Massenhaft KI-generierte Texte veröffentlichen, um «mehr Content» zu haben. Google erkennt austauschbare Seiten zunehmend und stuft sie ab. Zehn gute Seiten mit eigenen Angaben schlagen hundert generische.

Was das kostet

Bei LMMeier gilt seit 20.10.2026: Gratis-Entwurf kostenlos, Website-Dateien für CHF 490 einmalig, Betrieb ab CHF 49 pro Monat, Website mit Betreuung ab CHF 1’200. Alle Preise stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Gibt es den KI-Modus von Google in der Schweiz?

Ja. Google hat den KI-Modus im Oktober 2025 in der Schweiz eingeführt, auch auf Deutsch. Die KI-Übersichten über den normalen Suchergebnissen gab es schon vorher.

Verliert meine Website wegen der KI-Übersichten Besucher?

Bei allgemeinen Wissensfragen ja, oft deutlich. Bei lokalen Suchanfragen mit Kaufabsicht wie «Coiffeur Baar» deutlich weniger, weil Google dort weiterhin Karte und Unternehmensprofile zeigt.

Wie wird mein Betrieb in der KI-Antwort als Quelle genannt?

Mit direkten Antworten am Anfang jedes Abschnitts, eigenen konkreten Zahlen, echten Kundenfragen, klaren Orts- und Leistungsangaben und strukturierten Daten. Eine Garantie gibt es nicht, aber diese Punkte erhöhen die Chance stark.

Soll ich jetzt mehr Blogartikel schreiben?

Nur wenn sie eigene Erfahrung und konkrete Angaben enthalten. Austauschbare Texte fasst die KI selbst zusammen. Dafür braucht sie Ihre Seite nicht.

Über uns: LMMeier ist eine Webagentur im Kanton Zug: Websites für KMU zum Festpreis, persönlich von Lisa und Matthias.

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