Mehr Google-Bewertungen bekommen: so fragen Sie richtig, und was verboten ist
Gratis-Entwurf anfordern Gratis prüfen, wie sichtbar Ihr Betrieb ist
Für lokale Betriebe sind Google-Bewertungen das neue Schaufenster. Sie entscheiden mit, wer in der Karte oben steht, und sie entscheiden, wen der Kunde anruft. Viele Kunden bewerten trotzdem nie, weil niemand sie fragt.
Ein Coiffeur mit 14 Bewertungen und einer mit 140, beide 4,8 Sterne. Wen rufen Sie an? Die Anzahl und das Alter der Bewertungen wirken mindestens so stark wie der Schnitt. Google selbst nennt Bewertungen als Faktor für die lokale Platzierung. Die gute Nachricht: Mehr Bewertungen sind fast immer eine Frage der Gewohnheit, nicht des Glücks.
Der richtige Moment
Fragen Sie zum Abschluss, nicht drei Wochen später per Sammelmail. Beim Coiffeur nach dem Termin, beim Handwerker bei der Abnahme, im Restaurant beim Bezahlen, bei der Reinigung nach der Wohnungsabgabe. Und fragen Sie alle Kunden gleich, nicht nur jene, die gerade zufrieden wirken: Google verbietet, selektiv nur zufriedene Kunden um Bewertungen zu bitten. Ein Satz reicht: «Wir freuen uns über Ihre ehrliche Bewertung bei Google.»
Den Weg so kurz wie möglich machen
Im Google-Unternehmensprofil finden Sie unter «Bewertungen erhalten» einen direkten Link. Daraus machen Sie:
- einen QR-Code an der Kasse, auf der Visitenkarte oder auf der Rechnung,
- eine Nachricht per SMS oder WhatsApp nach dem Termin, mit dem Link,
- einen Satz in der Bestätigungs- oder Dankesmail.
Jeder Klick weniger bringt messbar mehr Bewertungen. Das Versenden lässt sich automatisieren, etwa eine Nachricht zwei Stunden nach dem Termin. Wie solche kleinen Abläufe aussehen, zeigt unsere Seite zur KI-Automatisierung.
Was verboten ist
Bewertungen kaufen oder schreiben lassen
Gekaufte oder selbst geschriebene Bewertungen verstossen gegen die Google-Richtlinien und können in der Schweiz als unlautere Werbung nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gelten. Google löscht solche Bewertungen, kann das Profil sperren und blendet teils sogar Warnhinweise ein. Das Risiko steht in keinem Verhältnis.
Belohnungen für Bewertungen
«10 % Rabatt für eine 5-Sterne-Bewertung» ist nach den Google-Richtlinien nicht erlaubt, auch nicht, wenn der Rabatt für jede Bewertung gilt. Fragen ja, bezahlen nein.
Nur die Zufriedenen fragen lassen
Systeme, die zuerst fragen «Waren Sie zufrieden?» und nur bei Ja zu Google weiterleiten, nennt Google «Review Gating» und untersagt sie. Fragen Sie alle: ein paar kritische Stimmen machen den Schnitt glaubwürdiger.
Auf jede Bewertung antworten
Antworten zeigen künftigen Kunden, dass hier jemand zuhört. Bei positiven Bewertungen reicht ein persönlicher Satz. Bei negativen gilt: sachlich, kurz, ohne Rechtfertigungsroman, mit einem Angebot zur Klärung.
«Danke für Ihre offene Rückmeldung. Dass Sie so lange warten mussten, tut uns leid. Das entspricht nicht unserem Anspruch. Rufen Sie uns gern direkt an, wir möchten das mit Ihnen klären.»
Bewertungen von Personen, die nie Kunde waren, oder mit beleidigendem Inhalt können Sie bei Google melden. Gelöscht wird nur, was gegen die Richtlinien verstösst: schlechte Erfahrungen gehören nicht dazu.
Bewertungen auf die Website holen
Gute Bewertungen gehören auch auf Ihre Website, als Auszug mit Link zum Profil. Das schafft Vertrauen genau dort, wo jemand gerade entscheidet, ob er anfragt.
Was das kostet
Bei LMMeier gilt seit 20.10.2026: Gratis-Entwurf kostenlos, Website-Dateien für CHF 490 einmalig, Betrieb ab CHF 49 pro Monat, Website mit Betreuung ab CHF 1’200. Alle Preise stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Darf ich Kunden um eine Google-Bewertung bitten?
Ja. Fragen ist ausdrücklich erlaubt. Verboten sind gekaufte, gefälschte oder mit einer Belohnung verknüpfte Bewertungen sowie das gezielte Aussortieren unzufriedener Kunden.
Kann ich eine negative Google-Bewertung löschen lassen?
Nur wenn sie gegen die Google-Richtlinien verstösst, etwa weil sie beleidigend ist, nicht von einem Kunden stammt oder Spam ist. Eine ehrliche schlechte Erfahrung bleibt stehen. Beantworten Sie sie sachlich.
Wie viele Google-Bewertungen braucht ein lokaler Betrieb?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist der Vergleich mit den Mitbewerbern in Ihrem Ort und dass regelmässig neue dazukommen. Schon zwei bis vier neue Bewertungen pro Monat machen nach einem Jahr einen grossen Unterschied.
Darf ich für eine Bewertung einen Rabatt geben?
Nein. Google untersagt Anreize für Bewertungen, auch wenn sie unabhängig von der Sternezahl gelten.
Über uns: LMMeier ist eine Webagentur im Kanton Zug: Websites für KMU zum Festpreis, persönlich von Lisa und Matthias.
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