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Beck HalterBaar, seit 1934 Vorbestellen
Frisch gebackenes Gipfeli, Mehlstaub im Gegenlicht der Backstube

Fiktiver Beispielbetrieb · Demo von LMMeier

Bäckerei in Baar · seit 1934

Brot, das sich Zeit lässt.

Sauerteigbrot mit achtzehn Stunden Teigführung, Gipfeli und Zopf aus der eigenen Backstube: online vorbestellen und ab sechs Uhr frisch abholen.

  • Seit 1934 an der Dorfstrasse 21
  • In vierter Generation
  • Laden Montag bis Freitag ab 06:00

03:40 · Backstube

Um 03:40 geht das Licht an.

Der Sauerteig hatte vierzehn Stunden Zeit. Geformt wird von Hand, Laib für Laib, dann kommt er in den Steinofen von 1968.

18 Std.
Teigführung beim Sauerteigbrot
1968
Baujahr des Steinofens

06:00 · Laden

Um sechs steht alles da.

Wer online vorbestellt, holt sein Brot noch warm ab. Was um 17:00 übrig ist, kostet die Hälfte. Weggeworfen wird bei uns nichts.

7
Mitarbeitende, davon zwei Lernende
0
Brote im Abfall
Sortiment ansehen
03:40 Uhrgeht das Licht in der Backstube an, sieben Tage die Woche
18 StundenZeit hat der Sauerteig: ein Teig mit drei Stunden schmeckt nach nichts
1979ist unser Anstellgut; Vater Halter hat es übernommen
1934dieselbe Backstube an der Dorfstrasse in Baar

Vom Sauerteig bis zum letzten Brot.

Eine Bäckerei ist kein Laden mit Öffnungszeiten, sondern ein Tag mit festen Punkten. Hier ist unserer, damit Sie wissen, wann Sie was bekommen und warum um halb sechs abends nicht mehr alles da ist.

03:40

Der Sauerteig kommt aus dem Kühlraum

Er steht seit dem Vorabend und hat vierzehn Stunden Zeit gehabt. Ein Teig, der drei Stunden geführt wird, geht auch auf: er schmeckt nur nach nichts und liegt schwerer im Magen. Unser Anstellgut ist von 1979; Vater Halter hat es übernommen, als er den Betrieb bekam.

Runde Sauerteigbrote mit dunkler Kruste auf dem Blech
05:15

Gipfeli und Plundergebäck

Der Butterteig wird am Vortag touriert und über Nacht gekühlt. Am Morgen wird geformt, gefüllt und gebacken: Gipfeli, Nussgipfel, Schoggiweggli, Apfeltäschchen. Wir arbeiten mit Butter, nicht mit Ziehmargarine. Das ist teurer und der Grund, warum ein Gipfeli bei uns 1.90 kostet und nicht 1.20.

Frisch gebackene Gipfeli und Plundergebäck, noch warm
06:00

Der Laden geht auf

Um sechs steht alles da. Wer zwischen sechs und sieben kommt, bekommt Brot, das noch warm ist, und meistens ein Gespräch mit Frau Halter, die zu dieser Zeit im Laden steht. Kaffee gibt es auch, und drei Tische, an denen man ihn trinken kann.

Gefüllte Auslage im Laden am frühen Morgen
11:30

Mittag: belegte Brote und Wähen

Zwischen halb zwölf und zwei kommen die Leute aus den Betrieben an der Industriestrasse. Belegte Brote mit dem, was da ist, dazu eine Wähe, Salat und Suppe im Winter. Nichts davon steht schon morgens fertig herum: wir belegen, wenn Sie da sind.

Belegtes Brot mit frischem Gemüse auf dem Holzbrett
17:00

Was übrig ist, wird nicht weggeworfen

Ab fünf Uhr gibt es Brot vom selben Tag zum halben Preis. Was dann noch bleibt, geht an den Mittagstisch der Kirchgemeinde und an zwei Höfe in der Umgebung. Weggeworfen wird bei uns nichts: dafür ist Mehl zu teuer und Arbeit zu lang.

Seit 1934 dieselbe Backstube. Nicht dieselben Rezepte.

Der Urgrossvater hat 1934 mit Ruchbrot und Weggli angefangen. Was geblieben ist: die Backstube im Hinterhaus, der Steinofen von 1968 und die Regel, dass niemand Teig anfasst, der nicht mindestens zwölf Stunden Zeit hatte.

Was sich geändert hat: Wir mahlen heute kein Mehl mehr selbst, dafür kommt es von einer Mühle im Seetal, die Getreide aus dem Kanton verarbeitet. Und wir backen glutenfrei an zwei Tagen die Woche in einer getrennten Schiene, das gab es 1934 nicht, weil es niemand verlangt hat.

Zwei Menschen im Laden zwischen Auslage und Kaffeemaschine
18 Std.
Teigführung beim Sauerteigbrot
1934
Gründung an derselben Adresse
7
Mitarbeitende, davon zwei Lernende
0
Brote, die im Abfall landen

Was am häufigsten über die Theke geht

Ruchbrot, 1 kg

6.20

Das Brot des Hauses, seit 1934 im Sortiment. Kräftige Kruste, saftige Krume, hält drei Tage.

täglich

Sauerteig-Roggen, 750 g

7.80

Achtzehn Stunden geführt, ohne Hefe. Wird nach zwei Tagen besser, nicht schlechter.

Di, Do, Sa

Butterzopf, 500 g

8.50

Von Hand geflochten, mit Schweizer Butter. Freitag und Samstag, sonst nur auf Bestellung.

Fr, Sa

Gipfeli

1.90

Butterteig, über Nacht gekühlt, am Morgen geformt. Ab 05:45 im Laden.

täglich

Nussgipfel

3.60

Haselnussfüllung mit einem Schuss Kirsch. Am Samstag meistens vor neun Uhr ausverkauft.

täglich

Zuger Kirschtorte, Stück

5.80

Nach dem Rezept, das seit den Fünfzigern im Haus liegt. Ganze Torten auf Bestellung.

Mi bis Sa

Die Nacht, in der Ihr Brot entsteht.

Um sechs Uhr steht alles im Laden. Was davor passiert, sieht niemand. Und genau das ist der Unterschied zwischen einem Brot für sechs Franken und einem Aufbackling für zwei. Hier ist die Nacht, Stunde für Stunde.

Von 02:00 bis 06:0001 / 04

02:00

Der Sauerteig kommt aus dem Kühlraum

Er steht seit dem Vorabend und hat vierzehn Stunden bei zwölf Grad gehabt. Ein Teig, der drei Stunden warm geführt wird, geht auch auf: er schmeckt nur nach nichts und liegt schwerer im Magen. Unser Anstellgut ist von 1979.

18 hTeigführung beim Sauerteigbrot
03:40

Geformt wird von Hand, jedes einzeln

Zwei Personen, hundertsechzig Brote, keine Maschine. Das dauert siebzig Minuten und ist der Grund, warum kein Laib aussieht wie der daneben. Gleichzeitig läuft der Butterteig für die Gipfeli: touriert am Vortag, über Nacht gekühlt.

04:30

Der Steinofen von 1968

Er braucht neunzig Minuten, um auf Temperatur zu kommen, und hält sie danach von selbst. Brot kommt bei 250 Grad fallend hinein, Gipfeli bei 210 konstant. Die dunkle Kruste ist Absicht: dort sitzt der Geschmack, und das Brot hält damit drei Tage statt einem.

06:00

Der Laden geht auf

Um sechs steht alles da. Wer zwischen sechs und sieben kommt, bekommt Brot, das noch warm ist. Was um 17:00 noch da ist, kostet die Hälfte, und was dann bleibt, geht an den Mittagstisch der Kirchgemeinde: weggeworfen wird bei uns nichts.

0Brote im Abfall

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